ENST 2018: Drei Sieger erkoren

Der Eidgenössische Nachwuchsschwingertag ist entschieden. Bei attraktivem Schwingsport wurde den Zuschauern viel geboten.
4900 Zuschauer besuchten den ENST 2018 in Landquart. (Foto: Lorenz Reifler)

Vor 4900 Zuschauern wurde in Landquart der Eidgenössische Nachwuchsschwingertag ausgetragen. Dabei zeigten sich die Schwinger von der besten Seite und boten attraktiven Schwingsport.

ENST Jahrgang 2001: Starke Berner
Die dominierenden Berner beim Jahrgang 2001 stellen am Ende auch den Sieger. Adrian Walther bezwang im Duell der Kranzschwinger im Schlussgang den Baselbieter Lars Voggensperger. Voggensperger war der einzige Schwinger der in Phalanx der Berner eingreifen konnte. Hinter Walther belegt Matthieu Burger den zweiten Schlussrang. Bei einem Gestellten hätte er den Kategoriensieg geerbt.

ENST Jahrgang 2002: Collaud in der letzten Minute
In der allerletzten Minute des Schlussgangs kam Romain Collaud gegen Roman Wandeler zum Sieg beim Jahrgang 2002. Der Freiburger Sennenschwinger sorgte damit für den ersten Sieg eines Südwestschweizers an einem ENST. Hätte es einen Gestellten gegeben wäre Wandeler der Kategoriensieg nicht mehr zu nehmen gewesen. Die Innerschweizer zeigten sich in diesem Jahrgang ansonsten aber geschlossen stark.

ENST Jahrgang 2003: Yanik Bucher überlegen
Der Sieger beim Jahrgang 2003 heisst in überlegener Manier Yanik Bucher. Der Aargauer Sennenschwinger gewann alle seine sechs Duelle. Dabei konnte er vor allem seine Konterstärke ausspielen. Er war derart dominant, dass er bereits nach fünf Gängen als Kategoriensieger feststand. Im Schlussgang, den sein Gegner als Zusatzgang bestritt, traf er auf den Südwestschweizer Lukas Zbinden. Hinter Bucher klassierte sich Zbinden auf Rang 2. 

Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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